Am Dienstag führte die FF Lanzendorf eine umfassende Übung zum Thema Löschwasserförderung über längere Strecken durch. Ziel war es, die Mannschaft sowohl praktisch als auch theoretisch auf jene Einsatzszenarien vorzubereiten, in denen große Distanzen zwischen Wasserentnahmestelle und Einsatzort überbrückt werden müssen.
Zu Beginn wurde das RLFA über einen Hydranten gespeist und das Wasser in ein provisorisches Zwischenbecken gefördert, das aus Steckleitern und einer Plane aufgebaut wurde. Dieses Becken diente als Puffer, um eine konstante Wasserversorgung sicherzustellen und Druckschwankungen auszugleichen.
Von dort saugte die Tragkraftspritze (TS) an und leitete das Wasser weiter zur angenommenen Einsatzstelle. Im Anschluss wurde ein fiktiver Feldbrand bekämpft, wodurch die Mannschaft den kompletten Ablauf einer längeren Förderstrecke praxisnah durchspielen konnte.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der detaillierten Besprechung der TS sowie der Herausforderungen, die im Relaisbetrieb mit mehreren Pumpen auftreten können. Themen wie Druckhaltung, Abstimmung zwischen den Pumpen, Kommunikation entlang der Förderstrecke und mögliche Fehlerquellen wurden intensiv behandelt. Dadurch konnten die Teilnehmer wertvolle Erkenntnisse gewinnen, die im Ernstfall entscheidend sein können.
Die Übung bot somit eine ideale Gelegenheit, Wissen zu vertiefen, Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft weiter zu stärken.






